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Lesepaten

Bücher eröffnen neue Welten

Lesen ist immer noch eine kulturelle Schlüsselfähigkeit, auch in Zeiten von Internet und Tablet-PC. Sprachliche Ausdrucksfähigkeit bleibt eine wichtige Alltagskompetenz. Darum engagieren sich seit 2004 und damit 4 Jahre noch vor der bekannten Pisastudie rund 15 ehrenamtliche Damen in einem Lesepatenprojekt des BRK. Regelmäßig werden vier Erlanger Grundschulen besucht: die Grundschule Brucker Lache, die Pestalozzischule,  die Herrmann-Hedenus-Grundschule und die Dorfschule in Büchenbach.

An Erlanger Grundschulen findet sich ein großer Reigen unterschiedlichster Nationalitäten. Darum ist die deutsche Sprachvermittlung zumeist eine Kernaufgabe. Dazu gehört natürlich auch die Lesekompetenz und hier zeigt es sich, dass dabei auftretende Probleme längst nicht nur für Schüler mit Migrationshintergrund bestehen. In vielen Haushalten sind Bücher oder Zeitungen Mangelware.

Die BRK-Lesepatinnen können hierüber einiges erzählen. Es wird übrigens in den Lesestunden keineswegs vorgelesen, sondern die Kinder werden angehalten, selbst aus den bereitgestellten altersgerechten Büchern abwechselnd vorzutragen, auch wenn das am Anfang schwer fällt.  

Seitens der Schulen wird das kontinuierliche jahrelange Engagement der Lesepatinnen ausdrücklich wertgeschätzt. Der Erfolg beim Lesen hilft den Schülern ungemein.